Kaefer63.de - Tipps und Tricks zum Käfer

Käfer mit 6 Volt: Alles Dunkel?

Normalerweise steht in Oldtimerkreisen die englische Firma Lucas für den Erfinder der elektrischen Dunkelheit, aber mit Bosch kann VW es auch. Nachts mit einem 6-Volt Käfer unterwegs zu sein, hat schon einen besonderen Reiz. Fast schon traditionell wird man von entgegenkommenden Fahrzeugen angeblinkt, da die Besitzer von Halogen und Xenonlampen glauben man hätte nur Standlicht an. Wen das nervt, der sollte etwas ändern. Es gibt einige Methoden die Licht-Ausbeute ein wenig zu steigern und den elektrischen Verbrauchern auf die Sprünge zu helfen.

Verbesserung der Stromführung

Jede Form eines Steckers, Lüsterklemme! oder einfach nur des Kontaktes an der Glühbirne oder Sicherung bewirkt eine Herabsetzung der zur Verfügung stehenden Spannung. Von anfänglich über 7 Volt an der Lichtmaschine bleiben möglicherweise gerade mal schlappe 5 Volt an der Lampe über:

Steckverbinder

Meine Neigung zum Löten der Kabelschuhe an die Kabelenden stammt aus meinen Erfahrungen mit Elektronikbausätzen. Im Bereich der Autoelektrik ist das Löten von Kabeln mit dem Lötkolben eher ungewöhnlich, die reine Lehre sieht nur Steck- und Quetschverbindungen vor. Das Zinn im Kupferkabel sorgt dafür, daß die Kabelenden hart und unbeweglich werden was wiederum die Bruchgefahr erhöht. Wenn das Zinn auf die Spitze der Litze und den Kabelschuh beschränkt bleibt, ist die Bruchgefahr jedoch äußerst gering. Zinnmischungen aus dem Elektronik-Bedarf sind zudem so weich ausgelegt, daß sich auch verzinnte Kabelenden problemlos biegen lassen.

Die Plus-Verbindungen sind hierbei nur die halbe Wahrheit. Auch die Masse (Minus-Verbindungen) müssen genau betrachtet werden.

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