Kaefer63.de - Tipps und Tricks zum Käfer

Scheinwerferlicht verbessern

Ist der elektrische Teil optimal vorbereitet, sollten Sie sich die Scheinwerfer selbst einmal genau ansehen.

Noch immer herrscht eine gewisse Dunkelheit

Bilux-Scheinwerferbirne

Wie steht es um Ihre Glühbirnen? Ich zehrte bis vor kurzem von einem geerbtem Fundus mit zum Teil gebrauchten 6-Volt-Birnen und mußte zu meinem Erstaunen feststellen, daß fast 2/3 der Birnen nur recht schwach leuchteten und wenige Birnen wahre Glanzlichter waren.

Glühbirnen altern. Während des Betriebes verdampfen Metallteile vom Glühdraht und setzen sich auf dem Glas der Birne ab. Auch funktionierende Birnen können so die Lichtausbeute auf die Hälfte Ihres ursprünglichen Wertes verringern. Zudem können auch neue Birnen in der Lichtausbeute variieren (Mein Fundus umfaßt jetzt nur noch 1/3 der ursprünglichen Menge). Tauschen Sie trübe Birnen gegen neue Exemplare aus.

Als Fahrer eines Käfers sollte man nicht dem Glauben verfallen, das höhere Wattzahlen die Lösung aller Probleme sind: Die Lichtmaschine eines '64-Käfers liefert gerade mal 180 Watt bei Nenndrehzahl. Die tatsächliche Leistung variiert je nach Motordrehzahl. Bei 2x 45 Watt Hauptscheinwerfer (Fernlicht), 2x 4 Watt Standlicht, 2x 5 Watt Rücklicht plus ca. 4 Watt Instrumentenbeleuchtung bleiben gerade mal 68 Watt für Zündung und Batterieladung. Kommen noch Nebelscheinwerfer, Nebelrückleuchte und ein Radio mit Spannungswandler auf 12 Volt hinzu, arbeitet der Käfer bereits mit dem Batteriestrom statt die Batterie zu laden. Auf langen Strecken kann eine Erhöhung auf 65 Watt Scheinwerferbirnen dann für die ein oder andere unliebsame Überraschung sorgen.

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