Kaefer63.de - Tipps und Tricks zum Käfer

Methode 4: Starke Helfer

Anschieben, aber richtig! Viele Leute (oder nur die Beifahrerin) an das hintere Ende des Wagens. Den Wagen durch Anschieben auf ca. 10m Anlauf in Schwung bringen, der Fahrer legt den zweiten Gang ein und läßt die Kupplung sachte kommen damit der Motor dreht. Die Meute schiebt dabei natürlich weiter. Wenn der Motor anspringt, Kupplung treten und ein wenig mit Gas nachhelfen.

So wird geschoben!

Ein Käfer startet normalerweise im ersten Versuch, wenn der Motor nicht verstellt ist. Der Batteriestrom sollte dabei allerdings zumindest die Kontrollleuchten erglimmen lassen. Jüngere Käfer mit Drehstrom-Lichtmaschine dürfen nicht angeschoben werden, wenn die Batterie defekt ist oder keinen Strom mehr für die Kontrolleuchten liefert. Diese Lichtmaschine braucht den Batteriestrom um selbst Strom liefern zu können.

Extra Tipp: Es geht auch alleine!

Da der Käfer ein leichtes Auto ist, kann der Fahrer (oder die Fahrerin) den Wagen auf ebener freier Strecke auch alleine in der offenen Fahrertür bei eingeschalteter Zündung anschieben. Schwingen Sie sich in den Wagen wenn er genug Schwung hat, legen Sie den 2. Gang ein und lassen Sie die Kupplung kommen. Das alles sollte in wenigen Sekunden passieren, da der Wagen sonst wahrscheinlich bereits wieder steht. Diese Methode funktioniert mit gut eingestellten Käfern eigentlich immer, allerdings hat man meistens nur auf genügend langer gerader Strecke einen zweiten Versuch.

Sehr beliebt ist auch ein rollender Start an einer Gefällestrecke: In diesem Falle reicht es manchmal (bei einem gut gewählten Startpunkt) die Bremsen zu lösen, die Zündung einzuschalten und die Kupplung im zweiten Gang kommen zulassen.

Welchen Gang beim Anschieben wählen?

Anschieben im ersten Gang geht schlicht nicht: Die Hinterachse blockiert und die Helfer liegen auf der Haube. Im zweiten Gang entwickeln 800kg Käfer (mit Fahrer) genug Schwung zum hopsenden Durchdrehen des Motors. Die Übersetzung sorgt für ein schnelleres Durchdrehen des Motors auf einer kurzen Strecke, die Kompression eines Zylinders reicht aber schon aus um den Wagen bocken zu lassen. Der zweite Gang ist trotzdem eine gute Wahl.

Anschieben im dritten Gang ist möglich, die erforderliche Kraft beim Schieben ist geringer. Dafür müssen die Helfer sich sputen: Der Wagen muß schneller und weiter rollen um mehr als einen Zylinder über die Kompression zu bringen und den Motor zu starten. Den dritten Gang brauchen wir in Methode 5.

nach oben

U. Fritz, 1998-2015. Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung der Inhalte, auch auszugsweise, bedarf der schriftlichen Zustimmung des Autors. Bezeichnungen, Markennamen und Produktbezeichnungen des jeweiligen Inhabers, auch wenn Sie nicht gekennzeichnet sind, unterliegen im Allgemeinen dem warenzeichen-, marken oder patentrechtlichem Schutz.